Spielplan des Elbjazz Festivals 2012 steht fest – Tickets erhältlich

elbjazz2012

„50 Konzerte – 10 Bühnen – 2 Tage: Jazz at it’s best am 25. und 26. Mai 2012 in der einzigartigen Kulisse des Hamburger Hafens“ – das ELBJAZZ Festival lässt sich auch in seinem dritten Jahr herrlich einfach auf den Punkt bringen.

Doch wenn an dem erfolgreichen Grundgerüst des ELBJAZZ Festivals auch bei seiner dritten Ausgabe nicht gerüttelt wird, konnten die beiden Initiatorinnen Nina Sauer und Tina Heine gemeinsam mit ihren Kollegen Götz Bühler und Klaus von Seckendorff vom Programmteam des Festivals auf dem heutigen Pressetermin jede Menge Neues berichten:

Stichwort Spielorte: Zu der bereits bekannten Hauptbühne auf dem Werftgelände von Blohm+Voss, der MS Stubnitz, dem STAGE Kehrwieder Theater, dem CARLS an der Elbphilharmonie, der MS Bleichen und dem Kaischuppen 50A im Hafenmuseum gesellen sich in diesem Jahr fünf neue Spielorte: Die Kantine im Unilever- Gebäude, das auch die Hauptkasse beherbergt, die Terrasse der Gasthaus-Brauerei BLOCKBRÄU an den Landungsbrücken sowie die Halle Südkai und die neue Spitzenbühne auf dem Areal von Blohm+Voss.

Ebenfalls neu ist die Position der Hochschulbühne, die nun auf dem Vorplatz der Elbphilharmonie zu finden sein wird. Zusammengerechnet bieten sie den ELBJAZZ-Künstlern 500 qm Bühnenfläche. Über 2.000 Europaletten werden dafür verbaut und mehr als 15 Kilometer Kabel verlegt. Allein 67 Techniker sorgen während des Festivals für den perfekten Sound der u.a. sieben Konzertflügel, die beim ELBJAZZ zum Einsatz kommen. Insgesamt werden mehr als 350 Menschen am Pfingstwochenende vor und hinter den Bühnen, auf Barkassen, in Bussen und an vielen anderen Orten für das ELBJAZZ Festival im Einsatz sein.

Das Line-up des ELBJAZZ Festivals 2012 ist komplett: Mit dem Schwarzwald-Soul-Star Max Mutzke und Jens Thomas, dem Pianisten, der sich an AC/DC gewagt hat , sind die letzten beiden Künstler bestätigt – am Ende sind es statt der geplanten 50 Konzerte nun doch fast 60 geworden, plus der Gratiskonzerte auf der Hochschulbühne – aber daran wird sich wahrscheinlich niemand wirklich stören. Garantiert ist eine gelungene Mischung aus großartigen Stars und grandiosen Newcomern, internationalen Bands und Lokalmatadoren, aus klassischem Jazz und Big Band-Sound, von Modern über Avantgarde bis hin zu Elektro-Swing und diversen DJ-Sets.

Unter den auftretenden Künstlern sind Multiinstrumentalist und Showtalent Helge Schneider, der sowohl mit Jazzpianist Michael Wollny als auch mit dem Rapper und virtuosen Klavierspieler Chilly Gonzales auftreten wird, das norwegische Frauenquartett Katzenjammer, ECHO-Preisträgerin Caro Emerald und Curtis Stigers. Darüber hinaus reicht die Bandbreite von der NDR Big Band und ihrem gefeierten Programm mit dem kubanischen Pianisten Omar Sosa über Jazzsängerinnen wie Viktoria Tolstoy oder Elina Duni und die Musikmodernisierer von Supersilent bis hin zu den aktuellen Bands von Legenden wie Rolf und Joachim Kühn oder dem 69-jährigen „Ethio- Jazz“-Maestro Mulatu Astatke aus Addis Abeba.

Damit nicht genug: Von jungen Wilden aus Berlin wie Jazzanova live feat. Paul Randolph oder den Electro-Partyfürsten von YE:SOLAR und den vielen Improvisationshelden bei den exklusiven Projektabenden „Vogelperspektive“ und Gabriel Coburgers FAT JAZZ urban-x-change bis zu den vielen internationalen Stars aus Havanna, Oslo, Stockholm, Helsinki, Graz, Rom, London, New York, Los Angeles oder… Karlsruhe. Aus dieser Stadt stammen nämlich die Noise-Ambient-Elektroakustiker des Kammerflimmer Kollektiefs, die im Hamburger Hafen ihren „Teufelskamin“ anheizen wollen. Entdeckungen wie etwa Butterscotch, eine Beatboxerin bzw. Singer-Songwriterin aus den USA, die „Menschmaschine“ Onyx Ashanti (der seinen Beat Jazz mit umprogrammierten iPhones ertanzt), die Electro-Swinger von Feindrehstar oder die junge, britische Sängerin Zara McFarlane machen außerdem Lust auf mehr.

Tina Heine und Nina Sauer charakterisieren ihr Festival folgendermaßen: „ELBJAZZ hat sich zum Ziel gesetzt, die ganze Bandbreite internationaler Jazzmusik zu präsentieren – mit allem, was dieses Genre an Innovation und Tradition zu bieten hat: Mal improvisiert, mal arrangiert, mal orchestriert, mal tanzbar, aber stets live und unmittelbar. Dabei einzelne Konzerte herauszustellen, ist unglaublich schwierig – und eigentlich auch gar nicht sinnvoll, schließlich geht es beim ELBJAZZ auch um Entdeckungen und Begegnungen, darum, sich einfach einmal fallen und treiben zu lassen, zu Fuß, per Barkasse, per Fahrrad auf der eigens dafür erstellten Route und – neu! – zwischen Hansahafen und Blohm+Voss jetzt auch per Bus im 10-Minuten-Takt die unterschiedlichen Spielarten des Jazz und die besonderen Spielorte des Festivals zu erforschen. Gerade in diesem Jahr spiegelt das Line-up deutlich wider, dass wir mit ELBJAZZ vermeintliche Genregrenzen aufbrechen, um Neugier bei all jenen zu wecken, die Jazz in all seiner Vielseitigkeit bisher noch gar nicht wahrgenommen haben.“

Aber nicht nur die Begegnung zwischen Publikum und den Künstlern ist den ELBJAZZ-Verantwortlichen ein wichtiges Anliegen, auch der Kontakt unter den Künstlern liegt ihnen am Herzen. Zum ersten Mal wird es deshalb auf dem Blohm+Voss-Gelände einen zentralen Backstage-Bereich geben, in dem sich die Musiker aufhalten, treffen und austauschen können. Zudem sind die rund 250 ELBJAZZ-Künstler, die aus 17 verschiedenen Ländern stammen, erstmals alle gemeinsam in einem Hotel untergebracht – im Grand Elysée, das in diesem Jahr das offizielle Partnerhotel des ELBJAZZ Festivals ist und im Hause sogar Platz für spontane Live-Sessions bietet.

Wer als auswärtiger Besucher noch ein Dach über dem Kopf sucht und im Grand Elysée kein Zimmer mehr bekommt, für den hat Hamburg Tourismus mit Jazz ’n’ stay extra für ELBJAZZ ein „All inclusive“-Angebot zusammengestellt, das für 189 Euro pro Person im Doppelzimmer zwei Hotelübernachtungen inkl. Frühstück, die Hamburg CARD und natürlich ein Kombi-Festivalticket beinhaltet.

Wie wichtig solche Kooperationen und insbesondere Partner und Sponsoren generell für das ELBJAZZ Festival sind, macht Tina Heine deutlich: „Ein Festival dieser Größenordnung, mit so vielen Künstlern, an so vielen verschiedenen Orten, wäre ohne Förderer und Sponsoren nicht realisierbar – zumindest nicht, ohne die Eintrittspreise auf ein Niveau zu heben, das unserer Vision komplett entgegen stünde. Gegenwärtig müssen wir rund ein Drittel der Gesamtkosten des ELBJAZZ-Festivals über Sponsoren generieren. Nur dann können wir uns eine gewisse Unabhängigkeit von öffentlichen Fördermitteln, die immer auch abhängig von der jeweils aktuellen kulturpolitischen Ausrichtung fließen, erlauben und nur schwer langfristig planbar sind. Unsere Sponsoren wie AUDI und die Hamburger Volksbank sind aber auch über ihr rein finanzielles Engagement hinaus wichtige Partner für uns, z. B. wenn es darum geht, zusätzliche Kommunikationskanäle zu belegen oder gemeinsame Ideen zu entwickeln.“

Das ELBJAZZ Festival hat aber nicht nur auf seinen Bühnen viel zu bieten, auch das Rahmenprogramm ist spannend und abwechslungsreich. Es reicht von ELBJAZZ-Specials mit Gesprächen und Konzerten bei den Ausstellungen zum Thema „60 Jahre Jazz im NDR“ mit Fotografien von Susanne Schapowalow im Levantehaus und Antony Gormleys spektakulärer Installation „Horizon Field Hamburg“ in den Deichtorhallen über Workshops mit Ian Shaw und Johannes Enders im Theater im Zimmer bis zu Lichtkunst auf dem Blohm+Voss Gelände und an Bord der Stubnitz. Führungen auf der MS Bleichen und ein Kinderprogramm machen das Festival auch zu einem Ereignis
für die ganze Familie.

Ab morgen ist auf der ELBJAZZ-Website (www.elbjazz.de) das komplette Programm für Freitag und Samstag inkl. der genauen Auftrittszeiten der einzelnen Künstler und Bands zu finden. Parallel dazu gibt es für alle, bei denen es zeitlich partout nicht mit der Teilnahme am kompletten ELBJAZZ klappen will, Tagestickets zum Preis von 42 Euro.

Den gesamten Spielplan, alle relevanten Informationen, Neuigkeiten und ggf. Änderungen rund um das ELBJAZZ Festival 2012 liefert auch in diesem Jahr wieder eine Festival-App für iPhone und Android, die ab Anfang Mai kostenfrei unter www.elbjazz.de/service/app heruntergeladen bzw. aktualisiert werden kann. Darüber hinaus gibt es auf der ELBJAZZ-Website auch wieder einen kurzweiligen Podcast zum Herunterladen, der einen ersten akustischen Vorgeschmack auf viele der ELBJAZZ-Künstler gibt und ganz viel Lust auf das Festival macht.

ELBJAZZ Festival:
2 Tage – 10 Bühnen – 50 Konzerte
25. und 26. Mai 2012 (Pfingsten)

Das gesamte Line-up:
Caro Emerald · Helge Schneider & Chilly Gonzales · Katzenjammer · Rolf & Joachim Kühn · Supersilent · Robert Glasper Experiment · Curtis Stigers · Kenny Wheeler · Michael Wollny & Helge Schneider · Mulatu Astatke · Jazzanova live feat. Paul Randolph · Jeff Cascaro · Ian Shaw · Nils Wogram Nostalgia · Juan de Marcos´ Afro-Cuban All Stars · Pascal Schumacher & Francesco Tristano · Elina Duni Quartet · Hamel · Viktoria Tolstoy · Jacob Karlzon 3 NDR Bigband & Omar Sosa · Kammerflimmer Kollektief · Chuck Loeb Quartet feat. Lizzy Loeb · Nils Berg Cinemascope · Das Kapital · Rocket No. 9 · Francesco Bearzatti „Tinissima Quartet“ · Gabriel Coburgers FAT JAZZ urban-x-change · Jazzkantine · Feindrehstar · 74 miles away · Blue Touch Paper · Vogelperspektive · Omar Sosa feat. Childo Tomas · YE:SOLAR · Lepistö & Lehti · Axel Zwingenberger & Lila Ammons · Diederik Rijpstra feat. Ayanna Witter Johnson · Butterscotch · MC Earl Zinger · Lorenz Raab: XY-Band · Max Mutzke · Ekkehard Jost Ensemble – Cantos de Libertad · Jam de la Creme · Lail Arad · Side by Side · Tollak · Susanne Alt Band feat. Gary Winters · Jens Thomas · Andrea Quintet · Zara McFarlane · Anke Helfrich feat. Nils Wogram · JBBG – Jazz Bigband Graz · The Original Jazz Rockers · Onyx Ashanti · Moop Mama · The Von Duesz · Mojo Club


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ELBJAZZ Festival-Tickets:
ELBJAZZ Festival Kombitickets (gültig an beiden Festivaltagen) für 64 Euro sowie Silverbird Komforttickets zum Preis von 199 Euro (neben dem Kombiticket beinhaltet dies u.a. den Zugang zum VIP-Bereich bei Blohm + Voss inkl. freier Getränkeauswahl) und Tagestickets für je 42 Euro an allen bekannten VVK-Stellen, online unter www.elbjazz.de sowie über die ELBJAZZ-Hotlines 01805 – 853 852 und 01805 – 626 280 (je 0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min., Mo.-Fr. 10-18 Uhr) erhältlich.

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