Das 16. Kasumama Afrika Festival

Foto: Presse Nobuntu / Foto: Werner-Puntigam

(FOO-intern) – Inmitten unberührter Waldviertler Landschaft findet heuer zum 16. Mal das familienfreundliche KASUMAMA Afrika Festival statt. Von 13. bis 17. Juli bietet der Verein KASUMAMA ein abwechslungsreiches Programm, das die kulturelle Vielfalt des afrikanischen Kontinents näher bringt.

Foto: Presse Nobuntu / Foto: Werner-Puntigam

Untertags sorgen zahlreiche Workshops für Kinder und Erwachsene, ein bunter Bazar, Filmvorführungen, Lesungen, akustische Konzerte, Vorträge und Diskussionen für spannende Unterhaltung. Abends verwandelt sich das Festivalgeschehen in eine große Tanz-Party mit Live-Konzerten internationaler Stars wie dem großartigen Sekou Kouyate (Guinea); der erfrischenden Neuentdeckung Mokoomba (Zimbabwe); dem gefeierten Reggae-Poet Junior Kelly (Jamaika) und Douba Foli – ein neues, hochkarätig besetztes Projekt von und mit Balafon-Meister Mamadou Diabate (Burkina Faso).

Die fünf Sängerinnen von Nobuntu präsentieren stimmgewaltig ihre traditionsreichen Acapella-Gesänge aus Zimbabwe, während Yvonne Mwale aus Sambia die Traditionen Richtung Jazz weiter führt. Prince Zeka (Kongo) zählt mit seinem tanzbaren Mix aus Rumba Congolaise, Rap und Funk zu den wichtigsten Vertretern der heimischen Weltmusikszene und das Tanz-Musik-Ensemble IyASA aus Zimbabwe ist endlich wieder zu Gast beim KASUMAMA Afrika Festival!

13. bis 17. Juli 2016, Moorbad Harbach

Internationale und heimische Stars und Newcomer

Sekou Kouyate (Guinea) – SA, 16. Juli 2016
Sekou Kouyate zählt zu den besten Kora-Spielern derWelt. Mit seinem Instrument bringt der
aus Guinea stammende „Jimi Hendrix der Kora“ die Klänge Westafrikas auf seine ganz
einzigartige Weise auf die Bühne: elektrisch verstärkt, mit verschiedenen Effekten und gänzlich
immun gegenüber Genrebegrenzungen schafft er so einen ganz neuen Sound. Sekou Kouyates
neuestes Album „Sabaru“ überzeugte Fans und Kritiker gleichermaßen: Mit seinem Album
wurde er für die Afrima Awards 2015 nominiert, landete auf der Top Ten Liste der World Music
Charts Europe und schaffte es in die Top 20 der Transglobal World Music Charts. Außerdem
gewann Sekou Kouyate die „Gold Medaille“ bei den Global Music Awards.

Mokoomba (Zimbabwe) – SA, 16. Juli 2016
Die Band wurde an der Grenze von Zimbabwe und Sambia geboren, wo der beeindruckende
Sambesi Fluß auf die legendären Victoria Fälle trifft. Aufgewachsen mit der Kultur des Tonga
Volkes führen die sechs jungen Musiker alle Einflüsse in ihrer Musik zusammen und erschaffen
damit eine einzigartige Musikwelt. Mit der rohen Energie der afrikanischen Rhythmen, dem
durchdringenden Gesang von Lead Sänger Mathias Muzaza und der geballten Kraft der
harmonischen Melodien erzeugt Mokoomba einen frohen Sound, der mitreißt und
Partystimmung verbreitet. Das renommierte britische Musikmagazin Songlines zeichnete
Mokoomba 2013 als beste Newcomer Band aus und Arte TV brachte im Jänner 2016 eine große
Reportage über die Band anlässlich einer ihrer erfolgreichen Europa-Tourneen.

Douba Foli (Burkina Faso/Mali/Ö) – FR, 15. Juli 2016
Mit seinem neuesten Projekt „Douba Foli“ – dem großen Haus der Musik, führt der in
Österreich beheimatete Balafon-Spieler Mamadou Diabate (Burkina Faso) hochkarätige Musiker
aus Österreich und Westafrika kongenial zusammen. Das berühmte Brüderpaar Abdoulaye und
Modibo Diabate (Mali) stammt ebenso wie Mamadou Diabate aus der Familie der Griots, die
seit jeher mit musikalischen Geschichten ihre Traditionen überliefern. Über die Musik erreichen
sie nicht nur den Verstand, sondern auch das Herz der Menschen. Und genau hier
überschneiden sich die musikalischen Welten. Die grandiosen Jazz-Saxophonisten Wolfgang
Puschnig und Sigi Finkel, die mit Mamadou Diabate langjährige musikalische Partnerschaften
verbinden, berühren mit ihrem ausdrucksstarken Spiel auf eine einzigartige Weise.

Yvonne Mwale (Sambia) – FR, 15. Juli 2016
Yvonne Mwale, die junge Powerfrau aus Sambia, mischt derzeit mit ihrem neuen Album
“Ninkale – Let Me Be” die Weltmusikszene gründlich auf. Begnadete Stimme, faszinierende
Persönlichkeit und großartige Komponistin: Yvonne Mwale gelingt mit ihrer Musik und Stimme
die Menschen zu berühren. Aufgewachsen im Territorium des Nsenga-Stammes in Sambia,
verkörpert sie die Musik des afrikanischen Kontinents. Statt Pop und elektronischer Musik
fließen in ihre Kompositionen die traditionellen Rhythmen und Gesänge ihrer Heimat ein, die
sie als Kind so oft hörte. Doch Yvonne Mwale geht noch einen Schritt weiter: Gekonnt erweitert
sie ihr Repertoire mit Stilelementen des Jazz und Blues – Musikrichtungen, die sich aus den
musikalischen Traditionen von aus Afrika verschleppten Sklaven entwickelten. Mit Erfolg:
Diverse Preise im Bereich der Welt- und Jazzmusik bestätigen Yvonnes Talent auf
eindrucksvolle Weise.

Junior Kelly (Jamaika) – DO, 14. Juli 2016
Junior Kelly wurde in Kingston, Jamaika geboren und wuchs dort in ärmlichen Verhältnissen
auf. Sein älterer Bruder, der als DJ sein Geld verdiente und die Familie finanziell unterstützte,
brachte ihn mit der Musik schön früh in Berührung. Als sein Bruder eines gewaltsamen Todes
stirbt, beschließt Junior Kelly für ihn den musikalischen Weg auf seine eigene Weise weiter zu
gehen. Der talentierte Songschreiber macht sich schon bald einen Namen in der ReggaeSzene, aber um die Familie zu erhalten reicht die musikalische Karriere nicht aus. Im Jahr
2000 schafft er mit der Single „Love so nice“ überraschend in Europa den großen Durchbruch,
das folgende Album zur Single wird schließlich auchin Jamaika groß gefeiert. Heute gilt Junior
Kelly mit seinen tiefgehenden Texten, den außergewöhnlichen Vokal-Künsten und dem hohen
musikalischen Niveau als einer der feinsten Reggae Künstler in der Szene. Sein 10. Album mit
dem vielversprechenden Titel „Urban Poet“ ist im Oktober 2015 beim renommierten
österreichischen Reggae Label Irievibrations Records erschienen.

Prince Zeka (Kongo) – DO, 14. Juli 2016
Prince Zeka wurde als Nachfahre eines Kamituga-Königs in der Demokratischen Republik
Kongo geboren und wuchs als Spross einer Diplomaten-Familie in verschiedenen Ländern und
Kulturen auf. Doch die Musik seiner Heimat, vor allem der „Rumba Congolaise“, der als
Vorläufer des Salsa gilt, war sein stetiger Begleiter. Als es ihn schließlich für sein
Hochschulstudium nach Wien verschlägt, beschließt er, die mögliche politische Karriere an den
Nagel zu hängen und seinen Anliegen mit Musik Ausdruck zu verleihen. Seine kritischen Texte
– auf verschiedenen Sprachen gesungen, teils gerappt – verpackt er kreativ in Funk, Reggae,
Rumba Congolaise, Afro-Beat, Jazz und Soul und nennt den erfrischenden Mix „Makoul“, dem
er mit seiner warmen Stimme einen unverwechselbaren Charakter verleiht. Als „Ambassador
for peace“, von der UNO Organisation „Universal Peace Federation“ ernannt, tourt er weltweit
auf den großen Festivalbühnen, um seine Botschaft zu verbreiten.

Nobuntu (Zimbabwe) – MI, 13. Juli 2016
Die fünf jungen Acapella-Sängerinnen von Nobuntu sind Vertreterinnen einer neuen Generation
von KünstlerInnen, die die Schönheit und den Reichtum ihrer Kultur feiern, bewahren und in
die Welt hinaus tragen. In der Überzeugung, dass Musik die Gesellschaft verändern kann,
verwenden sie ihr kulturelles Erbe als Mittel zum Ausdruck für eine junge Generation, die
soziale, wirtschaftliche und ethnische Grenzen auflösen will. Der Name Nobuntu ist dabei eine
Anlehnung an „Ubuntu“, eine im südlichen Afrika weit verbreitete Lebensphilosophie der
gegenseitigen Unterstützung und Solidarität. Darüber hinaus gründeten die Sängerinnen 2011
Nobuntu, um die reine Männerdomaine des typischen Acapella-Gesangs in Zimbabwe
aufzubrechen. In ihrer Musik verschmelzen sie stimmgewaltig und mitreißend traditionelle
Klänge mit Gospel und Afro-Jazz.

IyASA (Zimbabwe) – MI, 13. Juli 2016
Das professionelle Tanz-Musik-Ensemble IyASA aus Zimbabwe ist in Österreich längst nicht
mehr unbekannt und auch beim KASUMAMA Afrika Festival immer wieder zu Gast. Mit ihrem
Programm „Streets of Africa“ präsentieren sie eine packende Show voll Energie mit
mitreißenden Gesängen, pulsierenden Rhythmen und faszinierenden Tänzen aus dem Süden
Afrikas. Diesmal fesseln die 8 Profi-Tänzer ihr Publikum mit der Kombination von alten,
traditionsreichen Tänzen aus den Dörfern und coolem Streetdance der Jugendlichen in den
Städten. Eine inspirierende Mischung aus Kunst, Poesie und wahrer Lebensfreude.

Information: www.kasumama.at
Ort:Festivalgelände beim Gasthaus Holzmühle rund um den Holzmühlteich, Lauterbach 40,
3970 Moorbad Harbach im Waldviertel/NÖ

Unterkunft:Campen auf gekennzeichneten Wiesen unmittelbar beim Festivalgelände (kein
Stromanschluss vorhanden) für einen Unkostenbeitragvon 3€ pro Zelt od. Wohnwagen (an der
Festivalkassa zu entrichten); Auskunft zu umliegenden Pensionen auf www.kasumama.atoder
beim Tourismusverein Moorbad Harbach (Tel: 0680-2382939).



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