Acht neue Acts ergänzen das Line-up des ELBJAZZ 2018

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(FOO-intern) – Musik kann eine Waffe sein, hat der legendäre nigerianische Musiker Fela Kuti einmal gesagt. Nneka (Foto) gilt als eine seiner herausragenden Nachfolgerinnen. Auf all ihren Alben finden sich sozialkritische Texte über die politischen Verhältnisse in Afrika und Europa – so auch auf ihrem aktuellen „My Fairy Tales“. Im kommenden Frühjahr erscheint ein neues Album der nigerianischen Künstlerin mit der großen Stimme.

Anfang der 1990er-Jahre nahm die internationale Jazz-Szene Notiz von „Mr. Red Horn“. Nils Landgren, der Mann mit der roten Posaune, hatte sich nämlich in den Kopf gesetzt, Funk zu spielen, eine Domäne afroamerikanischer Musiker. Nun ist es genau 25 Jahre her, dass er den Grundstein für seine in Europa konkurrenzlose Karriere als Posaunist, Sänger, Produzent und Bigband-Leader mit seiner Funk Unit legte.

„Man Made Object“, das dritte Album von GoGo Penguin, erschien 2016 auf dem renommierten Jazzlabel Blue Note und brachte der Band gebührende Aufmerksamkeit. „Eigentlich sind wir gar keine Jazz-Band. Wir machen elektronische Musik auf akustischen Instrumenten“, sagt Pianist Chris Illingworth über das Konzept des Trios, zu dem noch Schlagzeuger Rob Turner und Bassist Nick Blacka gehören. Die Band aus Manchester kreiert ihre Kompositionen am Computer und auf Loop-Stationen. Auf der Bühne übertragen sie diese Klänge jedoch auf ihre akustischen Instrumente. Anfang 2018 erscheint das nächste Album, „A Humdrum Star“, ebenfalls auf Blue Note.

Es ist mittlerweile Tradition, dass die NDR Bigband bei jedem ELBJAZZ mit neuem Programm und außergewöhnlichen Gästen dabei ist. 2018 wird das Jazz-Orchester, das zu den besten europäischen Groß-Ensembles gehört, beim ELBJAZZ ein Programm mit dem brasilianischen Sänger und Perkussionisten Joca Perpignan und dem aus Israel stammenden Pianisten Alon Yavnai präsentieren – ihre Musik nimmt Klänge aus der ganzen Welt auf.

Aktuelles Programm:
MIchael Wollny Artist in Residence

Nneka, Nils Landgren Funk Unit, GoGo Penguin, Tony Allen, China Moses, Marius Neset & Guests, NDR Bigband feat. Alon & Joca, KAT FRANKIE special acoustic performance, Matt Andersen, Omer Klein Trio, Theo Croker & Dvrk Funk, Andromeda Mega Express Orchestra, Echoes of Swing, Chassol, Mammal Hands, Web Web, Django Bates & hr-Bigband, Eva Klesse Quartett, Larry Goldings, Peter Bernstein & Bill Stewart Trio, CMQ Big Band, Überraschungskonzert

Tickets:
Es gibt sowohl 1-Tagestickets für den Freitag (1. Juni 2018) bzw. Samstag (2. Juni 2018) als auch 2-Tagestickets (1. + 2. Juni 2018). Das 2-Tagesticket (1. + 2. Juni 2018) kostet 99,00€. Das 1-Tagesticket Freitag (1. Juni 2018) kostet 55,00€, das 1-Tagesticket Samstag (2. Juni 2018) 69,00€. (Alle Ticketpreise inkl. Gebühren.) Tickets können online unter www.elbjazz.de, über die Hotline 040 – 413 22 60 (Montag bis Freitag 9.00 bis 18.30 Uhr) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen gekauft werden.

Die ersten 17.000 Ticketinhaber haben die Möglichkeit, eine Reservierung für ein von ihnen bevorzugtes Konzert in der Elbphilharmonie vorzunehmen (Verfügbarkeit vorausgesetzt).



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