Reeperbahn Festival 2012 – Die Warner Music Night!

reeperbahn2012

(FOO-intern) – Sie ist mittlerweile eine Institution des Reeperbahn Festivals und ein absolutes Highlight: Die Warner Music Night. In den vergangenen sechs Jahren zählten bereits Acts wie Cee-Lo Green, Marina And The Diamonds oder Janelle Monáe zu den Höhepunkten.

Im vergangenen Jahr spielte Ed Sheeran ein fantastisches Konzert und hat seither eine raketenartige Karriere hingelegt. Auch in diesem Jahr hat die Hamburger Major-Company ordentlich aufgefahren und schickt drei internationale Acts ins Rennen, die ebenfalls ein Must See für jeden Musikfan sind. Mit dabei sind am 21. September in der Großen Freiheit 36 die New Yorker Durchstarter FUN., die heißesten Newcomer aus Schweden Royal Republic sowie die Berliner Stil-Futuristen Bonaparte.
Infos zur Warner Music Night

Zweieinhalb Monate noch bis zum diesjährigen Reeperbahn Festival 2012. Die Temperatur steigt, die Spannung ebenfalls. 82 Bands und Einzelkünstler haben bislang ihr Kommen für Reeperbahn Festival Music bestätigt, weitere Zusagen laufen täglich ein.

Bonaparte bieten weit mehr als ein Konzert. Die Schweizer Konzeptgruppe tritt mit bis zu 20 Künstlern auf. Neben Musikern und Tänzern mit Wolfsmasken und Hasenkostümen, mit Gasmaske und in Skelettverkleidung sind auch Kostümbildner, Fotografen und Videofilmer Teil der Bühnenchoreographie. “Visual Trash Punk” nennt Tobias Jundt, das Mastermind hinter Bonaparte, diesen Rock-Zirkus.

Der wandelbare Indie-Pop der Australier mit Wohnsitz London zieht sich durch das zweite Album von The Temper Trap. Die außergewöhnliche und hohe Stimme des Sängers Dougy Mandagi ist immer noch das Markenzeichen der Band. Die großen Gitarrenklänge sind immer noch da, die hypnotisierenden Rhythmen bestimmen immer noch die Szene. Epochal. Verträumt. Hymnisch. The Temper Trap

Kakkmaddafakka spielen eine wilde Mischung aus verschiedenen Genres die sie in ihrer Indie-Pop-Musik zusammengeführen. Energiegeladen, unterhaltsam, komisch, verrückt, hörenswert und äußerst sympathisch – mit diesen Adjektiven lassen sich die Shows der Norweger ziemlich präzise beschreiben. Wie auf einer Autoscooterfahrt durch die freie Wildbahn lassen die Skandinavier nichts aus, was in die Beine geht und geben dabei selbst die Vortänzer.

Female Rap aus Großbritannien hat einen Namen: Speech Debelle. Über ihre politischen und sozialen Aktivitäten wollen wir hier gar nicht erst reden. Musikalisch hat sie den Hip Hop auf eine neue Ebene gehoben. Ihr Mix aus dicken Beats, wunderbaren Reimen, Soul und Jazz hat ihr den Mercury Prize eingebracht und den Respekt und die Liebe, die sie über die Maßen verdient hat. Speech Debelle hat die Stimme und den Ausdruck für erstklassigen Hip Hop der Gegenwart.

Eine Gitarre, ein Schlagzeug, zwei Stimmen: Japandroids gehören zu den Rock-Duos, die einem mit Anlauf in den Allerwertesten treten. Brian King and David Prowse aus Vancouver haben mit „Celebration Rock“ das beste Rockalbum des Sommers hingelegt. Auf der Bühne ergibt das ein einmaliges Trommelfeuer aus Gitarrensägen. Das mutet aber nie aggressiv an, die Kanadier drehen einfach auf euphorische Art und Weise durch, wie die wildesten jungen Hunde, die man sich vorstellen kann.

Mike Hadreas ist Perfume Genius. Im Februar veröffentlichte er mit seinem zweiten Album „Put Your Back N 2 It“ eine der spannendsten Platten des Jahres. Der experimentelle Songwriter singt von Einsamkeit und Selbstmord, Homosexualität, Erniedrigung und Gewalt, ohne sich jemals dem platten Pathos hinzugeben. Perfume Genius ist mit seinen getragenen Klavier- und Synthesizerklängen hymnisch, brillant und zutiefst subversiv.

Weitere Neuzugänge: Royal Republic, Jake Bugg, Admiral Fallow, Johann van der Smut, Nigel Wright, Socalled, Sun Glitters, Veto, Ein Astronaut.
Das war nur ein erster Vorgeschmack auf unser Line-Up.

http://music.reeperbahnfestival.com/



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