Greenville Festival ist auch Kunst – nicht nur Musik

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(FOO-intern) – Das Greenville Festival freut sich, dass es gelungen ist, die Bildende Künste mit dem Genre des Musik-Festivals zu verbinden. Mit dem Fokus auf Licht und Bewegung konnten vier künstlerische Positionen versammelt werden, welche die Atmosphäre auf jeweils unterschiedliche Arten visuell bereichern, kommentieren und beeinflussen. Über das Gelände verteilt werden die Installation für die Besucher frei zugänglich und erfahrbar sein.

„On the earth, even in the darkest night, the light never wholly abandons his rule.“ -Jules Verne-
Kaum eine andere Zeit war bewegter und gespickter von Möglichkeiten und Ereignissen als die heutige: alles ist im Fluss – alles ist erleuchtet. Technisches Gerät und elektrisches Licht halten die ganze Welt in Bewegung. Tagsüber und bei Nacht: unsere Welt wird nicht schlafen geschickt. Die Bahnen streifen stets rastlos durch die Stadt während es uns erlaubt ist, die Tage niemals enden zu lassen.

Die Lichtkulptur aus Metall, Glas und Licht mutet im Raum installiert nahezu schwerelos an. Ursprünglich in Zusammenarbeit mit Julia Nietsche entstanden, entwickeln Elise Janouch und Karin Weber die Skulptur weiter: Die Künstlerinnen verbinden die industriellen Materialien in einer organisch anmutende Form, welche, angepasst an ihre Umgebung, ein optisches Eigenleben entwickelt und den Betrachter eintaucht in ihr Schattenspiel und feines Glühen.

Wie sanfte Dialoge menschlicher Intervention mit der Natur erscheinen die Arbeiten von Diana Charlotte Wild. Indem die Künstlerin organische Formen und natürliche Materialen, welche sie ihrer Umgebung entlehnt, einer von Menschenhand geschaffenen Welt gegenüberstellt, überwindet sie schließlich die Trennung von Mensch und Natur durch ihre Objekte, um zu bemerken, dass auch wir Natur sind.

Eine Reaktion auf die Präsenz des Betrachters zu zeigen, ist der interaktiven Installation des ProjektionsAreals nicht genug: sie fordert geradezu die aktive Teilnahme und Aktion des Betrachters – welcher somit zum eigentlichen Kreativen wird. Einzig die ausgetüftelte, technisch experimentelle Vorgabe wird von der Künstlervereinigung geschaffen.

Mit dem Einbruch der Dunkelheit ändert sich bekanntlich auch das Lebensgefühl. Der Berliner Feuerkünstler und Pyromancer Eddie Egal spenden mit ihren Installationen nicht nur Wärme und Licht, sondern geben vor allem den nächtlichen Rhythmus vor.

www.greenville-festival.de

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